Mittwoch, 6. Februar 2008

IHK fordert Ausbau der B 312

ULM (az) In den vergangenen fünf Jahren habe der Regierungsbezirk Tübingen nur unzureichend von den in Baden-Württemberg zugewiesenen Finanzmitteln profitiert, teilt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm mit. Im Vergleich der drei Regionen des Regierungsbezirks Tübingen sei die IHK-Region Ulm deutlich benachteiligt.

"Wir sind somit ganz am Ende der Tabelle in Baden-Württemberg", kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle die Analyse der IHK. Lediglich neun Bundesstraßenprojekte mit einem Investitionsvolumen von 85,3 Millionen Euro aus der IHK-Region Ulm seien im vordinglichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2003 gelistet, während in der Region Bodensee-Oberschwaben 14 Maßnahmen mit 401,4 Millionen Euro und in der Region Neckar-Alb zwölf Maßnahmen mit 439,1 Millionen Euro realisiert werden sollen. Damit würden pro Quadratkilometer 29 500 Euro investiert, während es in der Region Bodensee-Oberschwaben gut 114 500 Euro und in der Region Neckar-Alb 173 500 Euro seien.

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